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  • Betriebswirtschaftliche Beratung Ein wirtschaftliches Unternehmen ist ein stabiles Unternehmen.



Beratungskontinuität durch Unternehmensnachfolge

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor über 40 Jahren haben wir, Norbert Schwerber als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und Edgar Haas vor über 35 Jahren als Steuerberater jeweils eine eigene Steuerberatungskanzlei gegründet. Ende 2003 entstand durch Zusammenschluss der beiden Kanzleien die Schwerber & Haas Steuerberatungsgesellschaft mbH.

Im Rahmen der Strategie, unseren Mandanten auch mittel- bzw. langfristig eine stabile und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten, wurde Anfang 2008 Thomas Rich, der als Steuerberater schon seit 2005 dem Unternehmen angehört, als Gesellschafter integriert. Wir sind heute überzeugt, dass er die Gesellschaft in unserem Sinne und mit unseren Zielen erfolgreich fortführen wird.

Daher tritt Thomas Rich ab dem 1.4.2017 die vollständige Unternehmensnachfolge an, wobei wir, Norbert Schwerber und Edgar Haas, Ihnen wie bisher als Berater und Ansprechpartner selbstverständlich gerne zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Schwerber | Edgar Haas | Thomas Rich

Aktuelles

Mit Kapitalanlagen werden nicht nur Gewinne gemacht, sondern auch Verluste. Und ebenso wie Gewinne versteuert werden müssen, können Verluste mittels einer Verlustbescheinigung in Abzug gebracht werden. Allerdings muss das bis zum Stichtag geschehen. Sonst vertut man seine Chance auf Steuerminderung durch getätigte Verluste.

Aktien- bzw. Wertpapierinvestments sind kein Garant für dauerhaft steigende Kurse und entsprechende Erträge. Selbst bei der intelligentesten Anlagestrategie kann mal etwas daneben gehen, so dass Verluste entstehen. Den Verlust kann man jedoch etwas mindern. Es besteht die Möglichkeit, die getätigten Verluste dem Finanzamt gegenüber zu erklären und daraus eine Steuerentlastung zu bekommen. Wer also Wertpapiere mit Verlust verkauft, darf die roten Zahlen steuerlich geltend machen. Die Voraussetzung dafür ist eine Verlustbescheinigung der Bank.

Seit Einführung der Abgeltungssteuer am 01.01.2009 werden Verluste beim Verkauf von Wertpapieren von Seiten der Bank direkt mit positiven Kapitalerträgen verrechnet. Das gilt allerdings nur bankintern, d. h. für das Konto- bzw. depotführende Finanzinstitut. Wer über mehrere Konten oder Depots bei verschiedenen Banken verfügt, muss diese Arbeit in der Regel selbstständig erledigen. Ein Datenaustausch zwischen den verschiedenen Banken wird nicht vorgenommen.

Für den Antrag einer Verlustbescheinigung gibt es einen Stichtag. Der ist jeweils der 15. Dezember eines Jahres. Wer die Beantragung bis zu diesem Datum einreicht, hat die Chance, die Verluste in seiner Steuererklärung geltend zu machen. Wird die Frist versäumt, überträgt die betreffende Bank die Verluste automatisch in das Folgejahr.

Ist zum 15. Dezember noch nicht klar, ob in diesem Jahr ein Verlust ansteht, hat das keinen Einfluss auf die Frist. Die Bescheinigung lässt sich nicht später beantragen. Sobald die Bescheinigung erteilt wurde, fällt der Verlusttopf auf null.

Einen Antrag für die Verlustbescheinigung kann man sich bei seiner Bank telefonisch anfordern oder oft auch online herunterladen. Möglich ist die Ausstellung für Aktienverluste und/oder andere Verluste. In der Einkommenssteuererklärung wird die Verlustbescheinigung mit der Anlage KAP bzw. Anlage SO Sonstige Einkünfte eingereicht.

Zusammengefasst sei erwähnt, dass sich die Verluste und Gewinne bei unterschiedlichen Finanzinstituten nur über den Weg der Einkommenssteuererklärung verrechnen lassen. Wird die Frist für die Verlustbescheinigung versäumt, überträgt die Bank bestehende Verluste auf das Folgejahr, d. h. eine Verlustverrechnung ist erst im folgenden Jahr wieder möglich. Erneut gilt der Stichtag 15.12. des Folgejahres als Frist.

Infos zum Autor: Michael Sielmon, Thomas Rich Foto: Bernd Liebl, Magdeburg