Rufen Sie uns an: (06074) 89 44 - 0

  • Betriebswirtschaftliche Beratung Ein wirtschaftliches Unternehmen ist ein stabiles Unternehmen.



Beratungskontinuität durch Unternehmensnachfolge

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor über 40 Jahren haben wir, Norbert Schwerber als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und Edgar Haas vor über 35 Jahren als Steuerberater jeweils eine eigene Steuerberatungskanzlei gegründet. Ende 2003 entstand durch Zusammenschluss der beiden Kanzleien die Schwerber & Haas Steuerberatungsgesellschaft mbH.

Im Rahmen der Strategie, unseren Mandanten auch mittel- bzw. langfristig eine stabile und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten, wurde Anfang 2008 Thomas Rich, der als Steuerberater schon seit 2005 dem Unternehmen angehört, als Gesellschafter integriert. Wir sind heute überzeugt, dass er die Gesellschaft in unserem Sinne und mit unseren Zielen erfolgreich fortführen wird.

Daher tritt Thomas Rich ab dem 1.4.2017 die vollständige Unternehmensnachfolge an, wobei wir, Norbert Schwerber und Edgar Haas, Ihnen wie bisher als Berater und Ansprechpartner selbstverständlich gerne zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Schwerber | Edgar Haas | Thomas Rich

Aktuelles

Im Steuerrecht wurden die Fahrtkosten ein Bestandteil der Reisekosten. Während bei den Reisekosten auch die Kosten von Verpflegung und Unterkunft mit einbezogen werden, umfassen die Fahrtkosten nur die eigentliche An- und Abreise. Dabei müssen die Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel genauso anerkannt werden wie die Gebühren für eine Mitfahrzentrale oder die Kosten, welche für die Fahrt mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen aufgewendet werden müssen. Steuerrechtlich gibt es hier die Wahl zwischen dem Nachweis der stattfindenden Kosten und der Anwendung einer Kilometerpauschale.

Bei einem abhängig beschäftigten Arbeitnehmer mindern die Fahrtkosten unmittelbar das zu versteuernde Einkommen, wobei allerdings die besonderen Regelungen zur Pendlerpauschale zu beachten sind. Auch können Fahrtkosten dann nicht steuerlich geltend gemacht werden, falls eine Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber erfolgt. Auf diese Erstattungen werden keine Einkommensteuer und auch keine Beiträge zur Sozialversicherung erhoben. Bei einer Einsatzwechseltätigkeit ist eine Bestätigung der Einsatzorte mit konkreten Daten durch den Arbeitgeber mit der Einkommensteuererklärung mit vorzulegen.

Beim selbständigen Unternehmer mindern die Fahrtkosten den zu versteuernden Gewinn. Sie werden als eine Unterposition in den Betriebsausgaben berücksichtigt. Auch hier wahlweise ein konkreter Nachweis der aufgelaufenen Kosten beziehungsweise alternativ der Ansatz einer Kilometerpauschale über ein Fahrtenbuch machbar.

Wer ein Fahrzeug hat, das wenig Sprit verbraucht und für das auch keine Reparaturkosten anfallen, für den könnte die Kilometerpauschale bei den Fahrtkosten lohnenswerter sein. Die Zeit für eine Vergleichsrechnung muss man sich deshalb nehmen.

Angenommen, ein Arbeitnehmer gelangt mittels öffentlicher Verkehrsmittel zur Arbeit. Der Arbeitgeber könnte seinem Arbeitnehmer anstelle einer abgabenpflichtigen Gehaltserhöhung auch steuer- und abgabenfrei mit Fahrtkostenerstattungen zukommen lassen.

Fahrtkostenzuschüsse könnten auch pauschal mit 15 Prozent versteuert werden. Diese Leistungen bleiben dann trotzdem sozialversicherungsfrei. Dabei darf allerdings nur der Betrag als Maximum erstattet werden, den der Arbeitnehmer nach der Entfernungspauschale als Werbungskosten geltend machen würde. Der Arbeitnehmer verliert damit den Werbungskostenabzug in Höhe des Fahrtkostenzuschusses.

Eine weitere Variante wäre ein Kraftstoffgutschein, der im Gegensatz zu Fahrtkostenzuschüssen über 44 Euro monatlich vom Arbeitgeber nicht pauschal versteuert werden muss. Der Arbeitnehmer braucht ihn auch nicht auf die Werbungskosten anzurechnen.

Infos zum Autor: Michael Sielmon, Thomas Rich Foto: Bernd Liebl, Magdeburg